Wir und die Anderen

Post_8

Das ist unser Gästebuch von der letzten Woche. Wir hatten eine Gruppe von StudentInnen zu Gast, und sie kamen aus ganz unterschiedlichen Gegenden des Landes. Viele kamen aus ungarndeutschen Dörfern. Die Frage auf dem Schwarzen Brett, wo kommst du her, wiederholt eine Frage der Ausstellung …

Am linken Tafelrand steht aber die für mich schönste Antwort: [ich komme] aus einer deutsch-roma-slowakischen Familie.

Die Minderheitenmuseen wurden bei uns in den 70ern gegründet. Sie hatten eine klare, „wissenschaftliche“ Codierung oder Klassifikation der Ethnizität als Grundidee. Bei dieser Klassifikation spielte die territoriale Zuordnung der Herkunft bzw. der Gruppenzugehörigkeit eine wichtige Rolle. Die museale Visualisierung der Minderheitenkultur steckt vielfach noch in dieser Phase. Als experimentelles Museum versuchen wir uns diesen Zwängen zu entziehen, und von einem diskursiven und situativen Selbstbekenntnis auszugehen. Es geht verdammt langsam!

Verfasser: Kuti Klára | 2017. 01. 11. 10:06

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