Das Gedächtnis des Museums

Rekonstruktion des Museumsgebäudes

Die Institution verfügt auch über eigenes Gedächtnis. Der wichtigste Speicher des Museums ist das Inventarbuch. Darin ist in zeitlicher Reihenfolge festgehalten, wann, welches Objekt gekauft wurde. Woher es stammt, woraus es gemacht ist, wie groß es ist, wozu es verwendet wurde, wer sein Besitzer war, wie es überhaupt ins Museum kam. Neben dem Inventarbuch gehören auch die Ausstellungen zum Museumsgedächtnis: Was wollte das Museum mit der Ausstellung zeigen? Welche Objekte waren und wie ausgestellt? Wann wurden diese restauriert oder verliehen? Welche Objekte haben das Depot nie verlassen?

Ebenso wie bei Menschen, gibt es auch Museen, bei denen es vorkommen kann, dass sie ihr Gedächtnis im Laufe der Zeit verlieren. Das ist ein ernstes Problem, dem man aber Abhilfe leisten kann.

Unser Museum leidete lange Zeit am Gedächtnisschwund. Es sind viele Daten aus dem Inventarbuch verloren gegangen. Das Museum hatte lange Zeit seine Orientierung, sein Selbstverständnis und seine Beziehung zur Außenwelt verloren. Gegenwärtig (seit 2014) versuchen wir seit langer Zeit ein Narrativ zu finden – vielleicht gelingt es uns.

Verfasser: Kuti Klára | 2017. 07. 17. 09:23

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