Ein Haus

  • Tulajdonos: Privateigentum
  • Használat ideje: seit dem 19. Jh.
Das Bauernhaus wurde in den 1800-er Jahren gebaut. Familie A besaß es. Ein Mann namens Herr A heiratete Frau B, sie war nahe Verwandte meines Urgroßvaters. Der Ehemann von Frau B starb am Anfang der 1930-er Jahre. Ihr zweiter Mann, Herr C war der wohlhabendste Landwirt des Dorfes. Das Haus wurde 1936 abgerissen, dann auf seiner Stelle eins der schönsten Häuser mit Veranda in dem Dorf aufgebaut.

Das abgerissene Haus war aus Lehm gebaut, während das neue aus Stein und Ziegelstein gebaut wurde. Die Einteilung des Gebäudes: zwei Zimmer, zwei Küchen, eine Speisekammer und eine Kornspeicher. Die Veranda wurde von sechs verzierten Säulen getragen, von der Straße konnte man durch eine Eingangstür hineintreten. Die Wirtschaftsgebäude bestanden aus zwei Ställen für die Kühe und einem Pferdestall, auch sie wurden in den 30-er Jahren renoviert.

Es gab außerdem noch den Sommerstall, dann die Scheune. Hier wurde das Winterfutter für das Vieh aufbewahrt, dazu gehörte noch ein Kornspeicher, deren Boden und sogar Seiten mit Holz vertäfelt waren.

Der Sohn der Familie A war einer der besten Schüler im Dorf. Mit der Unterstützung des Abgeordneten des Dorfes und der Region, eines Barons lernte er in der Mittelschule und konnte an der  Medizinischen  Universität studieren. 1923 oder 1924 zog er nach Deutschland, nach Würzburg, wo er als Arzt tätig war. Als anerkannter Arzt kam er in die Politik und war 20 Jahre lang Reichstagsabgeordneter. Er gründete außerdem eine Privatklinik, die er jahrzehntelang führte. Professor Dr. AA stand in seinen späteren Jahren mit einer Lehrerin aus dem Dorf, mit Frau D im Briefkontakt und bat sie um eine Handvoll Erde aus dem Garten seines Geburtshauses, damit sie bei seiner Beerdigung mit ihm ins Grab gelegt wird. Er wurde die ganze Zeit vom Heimweh geplagt, deshalb war dies sein letzter Wunsch.

Das Haus hat zwei große gewölbte Keller, in dem während des Krieges Messen abgehalten wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg 1946 wurden 80-100 Familien aus dem Dorf im Rahmen der Kollektiven Bestrafung alles (Haus, Land, Vieh) weggenommen. Im Jahre 1946 wurden aus dem Komitat Heves, aus Egerlövő 40-50 Familien ins Dorf umgesiedelt. Aus dem von Ungarn bewohnten Gebiet der Slowakei (Felvidék) wurden 1948 etwa genauso viele Familien vertrieben und ins Dorf eingewiesen. Dem kinderlosen Ehepaar Herrn B und Frau C wurde 1946 ihr Hab und Gut, auch das Haus weggenommen. Ins Haus zog Herr E und seine Familie als Einsiedler ein. Herr E war der zweite Gemeinderatsvorsitzende im Dorf. Das Bild ist noch vor der Renovierung gemacht, als mein Vater noch klein war.

Meine Großeltern haben es renoviert, indem sie Teile abgerissen und andere dazu gebaut haben. An der Straßenfront hat man ein Zimmer dazu gebaut, während ein Teil abgerissen wurde. Auch die sechs verzierten Säulen an der Veranda wurden abgerissen. Die Terrasse des Hauses, die ehemalige Veranda, wurde breiter und zugedeckt. Das ist bis heute so. (WK, übers. NNM)

  • Ein Haus
  • Ein Haus
Ein BrautkleidSchwäbisches Bauernhaus

A honlap további használatához a sütik használatát el kell fogadni. További információ

A süti beállítások ennél a honlapnál engedélyezett a legjobb felhasználói élmény érdekében. Amennyiben a beállítás változtatása nélkül kerül sor a honlap használatára, vagy az "Elfogadás" gombra történik kattintás, azzal a felhasználó elfogadja a sütik használatát.

Bezárás