Perlen

  • Tulajdonos: Privateigentum
  • Használat ideje: in der Gegenwart

Im Herbst letzten Jahres bat ich meine Oma, um mir eine neue Weste (Leibl, Leibchen) zu meiner schwäbischen Tracht zu nähen, da mir die alte klein geworden ist. Ich trug, seit ich ganz klein war, immer die Westen, die mir meine Oma nähte. Dass die Verzierung immer die gleiche war, fiel mir gar nicht auf, bis sie mich darauf aufmerksam machte. Immer dieselbe winzigen, schwarzen Perlen… keine Veränderung. Nur die Weste passte sie immer meiner Größe an. Als ich zu meiner Oma ging, damit sie bei mir zu der neuen Weste Maß nimmt, erzählte sie, dass die Weste nicht von irgendwelchen Perlen geschmückt wird, sie sind bald 150 Jahre alt! Die Ururgroßmutter – die Urgroßmutter meiner Oma – kaufte sich diese Perlen, als sie noch als Mädchen im Jahre 1860 in Budapest diente. Damals wurden sie auf die Weste ihrer Festtagstracht genäht. Diese Tracht trug meine Oma noch am Anfang der 70-er Jahre.

Dann änderten sich die Gewohnheiten und natürlich auch die Mode maßgeblich. Die Veränderung haben nur die Perlen des Festkleides überstanden. Der Stoff löste sich auf, verblich, nur einige Spitzen, Knöpfe und die Perlen überdauerten anderthalb Jahrhunderte. Meine Oma bewahrte sie auf und sie schmücken jetzt meine Weste. Ich passe auf diese Perlen sehr gut auf, auch ich möchte sie meiner Tochter oder Enkelin weitergeben. So schöne Perlen kann man heutzutage kaum kaufen, aber das Wertvollste dabei ist, dass sie in unserer Familie von Generation zu Generation vererbt werden. Auch ich werde sie gut aufbewahren! (BK, übers. NNM)

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WandbehangEin Bauernhaus

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