Ein Brautkleid

  • Tulajdonos: Privateigentum
  • Használat ideje: 1951 und später

Die Geschichte fängt im Jahre 1932 an, als Frau DE auf die Welt kam. „Meine Hochzeit fand am 25.05.1951 statt“, erzählt Frau E. Wo das alte Heimatsmuseum stand, „unten am Berg“, wohnte die Schneiderin, Frau FG, die mein Hochzeitskleid nähte. Auf dem Berg nähte sie fast allen. Ihre Arbeit war präzise und schön. Den Stoff des Kleides kaufte ich in Budapest, in der Karai utca. Der schwarze Stoff war mit roten Rosen verziert. Ich fand, dass der Stoff die Gefühle der Braut auszudrücken vermag. Die Rose ist das Symbol der Liebe.
Das Oberteil des Kleides wurde passend geschnitten und mit Biesen geschmückt. Es wurde den Traditionen entsprechend mit viel Fachkenntnissen angefertigt. Das Oberteil wurde vorne mit Druckknöpfen zugemacht. Der Rock wurde weit geschnitten, man brauchte reichlich Stoff dazu.

Zum Kleid trug ich einen weißen Unterrock. Es gab einige, die auch zwei-drei Unterröcke trugen. Damals galten die weiße Strumpfhose und der schwarze Spangenschuh als festliche Tracht. Wichtiges Teil der Kleidung war die weiße Schürze, mit Spitzen verziert: sie wurde gestärkt und gebügelt. Die Stärke wurde damals zu Hause hergestellt, Mehl und Wasser wurden in entsprechendem Verhältnis zusammen gekocht. Das Kleid wurde jedes Mal, nachdem es getragen wurde, sorgfältig gelüftet. Es wurde nach der Hochzeit zum Kirchgang und bei Festen getragen. Unter dem Rock versteckte sich das „pufándli“, das die Figur formte.
Der Kopfschmuck ist das pompöseste Teil des Brautkleides. In unserem Dorf lebte eine sehr geschickte Frau, Frau HI, die viele wunderschöne Kopfschmuckstücke machte. Er war wie eine Krone, der prächtige Schmuck des Hauptes. Die Haare wurden in einem geflochtenen Kranz, der von geschickten Frauenhänden gemacht wurde, hochgesteckt. Mein lieber Mann sagte, als er mich erblickte – „Du bist wunderschön!“ – Tante E. erzählt glücklich über ihre Erinnerungen. Ihre Jugend wird wachgerufen und sie sieht ihre Enkelin als Erbin ihres Brautkleides. Sie erzählt mit Tränen in den Augen, dass ihre Enkelin das Brautkleid vor Kurzem an einer traditionellen Hochzeit anhatte. (CB, übers. NNM)

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Ein BauernhausDas Grab eines deutschen Soldaten

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