Das Nähkästchen

  • Tulajdonos: Privateigentum
  • Használat ideje: in der Gegenwart

Das Nähkästchen bekam ich von meiner Tante irgendwann, vielleicht in den 90-er Jahren geschenkt. In ihm bewahre ich nicht nur Nadel und Zwirn, sondern auch Utensilien, die sie zum Nähen benutzte: einen Fingerhut, einen Stopfpilz, Spulen der Nähmaschine. Das Kästchen gehörte ursprünglich nicht ihr, sie bekam es von ihren Nachbarn. Dort lebte eine ungarische Aristokratenfamilie. Sie zog in das Dorf im Komitat Fejér, als die Zwangsaussiedlung aufgehoben wurde und sie ihren zugewiesenen Wohnort verlassen durfte. Die Familie meiner Tante und „die Grafen“ hatten ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis. Meine Tante stammte aus einem schwäbischen Dorf in der Branau. Während des Krieges wohnte ihre Familie schon in der Batschka und bevor die Vertreibungen angefangen hatten, verkaufte sie ihr Hab und Gut, siedelte in das Landesinnere, ins Komitat Fejér, um. Für mich treffen sich in dem Nähkästchen zwei Schicksale aus Ungarn, deren Schicksale, die aus ihrem eigenen Leben ausgestoßen wurden. (KK, übers. NNM)

Das Nähkästchen
WandbehangObject of Memory – A piece of dirty cardboard

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